• „Jede Entscheidung ist
    immer auch eine Gesundheitsentscheidung.“

    Prof. Dr. Dr. Ilona Kickbusch

 

Chronik

Der Berufsverband Gesundheitsförderung blickt seit seiner Gründung im Jahr 2004 auf eine Vielzahl von Ereignissen zurück. Er hat sich seitdem von der ursprünglichen Idee einer berufspolitischen Interessenvertretung für Studierende des Studiengangs Gesundheitsförderung und -management an der Hochschule Magdeburg-Stendal kontinuierlich weiterentwickelt zu einer bundesweiten Interessenvertretung für Studierende und Absolventinnen und Absolventen gesundheitsbezogener Studiengänge sowie für berufstätige, akademisch qualifizierte Fachkräfte der Gesundheitsförderung.

 
Kurzportrait


2002 

Bildung der Arbeitsgruppe ›Berufsverband‹ im Juli 2002 durch Studierende des Diplom-Studienganges Gesundheitsförderung und -management der Hochschule Magdeburg-Stendal (der bundesweit ersten akademischen Ausbildungsinstitution für Gesundheitsförderung in Deutschland).


2004 

Gründungsveranstaltung des Berufsverbandes am 15. Mai 2004 in Magdeburg. Ausrichtung am Gesundheitsförderungs-Ansatz der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Einrichtung der Arbeitsgruppen ›Öffentlichkeitsarbeit‹, ›Berufsbild‹, ›Newsletter‹ sowie ›Kontakte‹ und ›Partner‹.


2005 bis 2006

Erweiterung der Internetseite des Berufsverbandes um einen Mitgliederbereich sowie eine Job- und Praktikumsbörse. Das Mentoringprogramm startet und Weiterbildungen werden angeboten. Entwicklung und Verabschiedung des Berufsbildes Diplom-Gesundheitswirt/in. Erstellung einer Studie zum Thema „Welche Kompetenzen erwarten potenzielle Anstellungsträger von zukünftigen Bachelor- und Masterabsolventen des Studienganges Gesundheitsförderung und -management?“


2007 bis 2008

Der Berufsverband wird zum Arbeitgeber. Verabschiedung des Berufsbildes „Bachelor of Arts Gesundheitsförderung und -management“ im Zuge des Bologna-Prozesses. Gründung der Arbeitsgruppe Regionale Ansprechpartner. Die Vorstellung des Verbandes in den gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen an Hochschulen, die Teilnahme an Tagungen und Kongressen sowie die Durchführung von Weiterbildungen und Workshops werden vom Berufsverband kontinuierlich ausgebaut.


2009 bis 2010

Der Berufsverband stellt den ersten Antrag zur Anerkennung des Berufsbildes Gesundheitsförderung bei den Spitzenverbänden der Krankenkassen, um im Handlungsleitfaden Prävention der GKV aufgenommen zu werden. Zum 15. Kongress „Armut und Gesundheit“ moderieren Vorstandsmitglieder des Berufsverbandes den Workshop „Berufswege und -perspektiven im Berufsfeld Gesundheitsförderung“.


2011 bis 2012

Erarbeitung eines Leitbildes für den Berufsverband. Erstes Treffen mit dem Berufsverband Integrative Gesundheitsförderung, um über eine gemeinsame Kooperation zu verhandeln. Ziel ist es, eine bundesweite Interessenvertretung der Gesundheitsförderung zu entwickeln und dabei gemeinsame Ressourcen zu bündeln. Schaffung einer Facebook- Präsenz, um unsere Mitglieder regelmäßig über aktuelle Ereignisse und Termine in der Gesundheitsförderung und im Berufsverband zu informieren. Workshop „Aufbau einer bundesweiten berufspolitischen Interessenvertretung“ beim 17. Kongress Armut und Gesundheit in Berlin.


2013 bis 2014

Der Berufsverband wird Mitglied in der Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG). Damit ist er neben der Bundesärztekammer, den Spitzenverbänden der Krankenkassen und weiteren Institutionen eine der aktuellen Mitgliederorganisationen, deren Interessen von der BVPG in relevanten Ausschüssen, Gremien oder Arbeitsgruppen der Prävention und Gesundheitsförderung auf Bundesebene vertreten werden. Darüber hinaus beteiligt sich der Berufsverband regelmäßig an Fachtagungen zur Kompetenzentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention. Weitere Ereignisse waren der Ausbau der Geschäftsstelle des Berufsverbandes, der Umzug ins Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie die Erweiterung des Leistungsspektrums um Supervisions-Workshops für berufstätige Gesundheitsförderer

2015

Der Berufsverband wird Mitglied im Netzwerk Gesundheitsförderung Deutschland / Österreich / Schweiz und stellt eine der beiden KoordinatorInnen für Deutschland. Außerdem engagiert sich der Berufsverband für die weitere Verbreitung des international entwickelten Kompetenzprofils von Fachkräften der Gesundheitsförderung (Competencies and Professional Standards in Health Promotion = CompHP) und dem damit verbundenen europäischen Akkreditierungssystem als "European Health Promotion Practitioner" (EuHP). Wir sehen darin einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung von Akteuren und Angeboten der Gesundheitsförderung.